Interview mit dem neuen Trainer Helge Lühr
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- Veröffentlicht am Freitag, 18. Juni 2010 11:15
„Herren sind körperbetonter“
Helge Lühr hat als Trainer die Nachfolge von Goran Krka bei der SV Eintracht Bad Salzdetfurth angetreten. Der neue Cheftrainer, der auf jede Menge Erfahrung zurückblicken kann, fungierte zuletzt bei der SGO Himstedt-Bettrum als Übungsleiter der männlichen B-Jugend und der II. Herren. Jetzt sucht er eine neue Herausforderung. Im HAZ-Interview stand Helge Lühr Rede und Antwort.Wie und wann kam der Kontakt mit Eintracht Bad Salzdetfurth zustande?
Helge Lühr: Erste Kontakte gab es bereits Anfang März. Im Gespräch mit Michael Donath, dem Kassenwart der Handballabteilung, wurden wir beiden uns schnell einig, dass wir ähnliche Vorstellungen hatten, wie die Zeit nach Goran Krka möglichst reibungslos überbrückt werden kann.
Was gab den Ausschlag für die positive Entscheidung?
Mit dem damaligen Wissen über die personelle Situation hatte ich die Erkenntnis gewonnen dass wir gemeinsam in Bad Salzdetfurth eine gute Basis hatten. Das Team ist jung und hat durchaus Potential.
Wie haben die Verantwortlichen der SG Ost ihren Wechsel aufgefasst?
Da meine Mannschaft in eine neue Altersklasse geht und wir schon weit im Voraus die Nachfolge in Angriff genommen hatten, war dieses Thema schnell abgeschlossen. Mir wurde viel Glück gewünscht.
In den Jahren zuvor haben sie meistens Frauenmannschaften trainiert. Wo sehen sie die Unterschiede bei der Arbeit im Herrenbereich?
Der Herrenbereich ist weitaus schneller und körperbetonter. In wie weit die technischen und taktischen Unterschiede relevant sind, wird sich zeigen. Fangen und werfen müssen beide Geschlechter.
Welche Erfahrungen nehmen sie für die neue Aufgabe mit?
Alle Erfahrungen, die ich in mehr als 20 Jahren sammeln konnte.
Welche Erwartungen verbinden sie mit ihrer neuen Aufgabe?
Den Klassenerhalt in der Landesliga und ein respektvolles Miteinander in allen Herrenteams.
Gibt es noch Neuzugänge?
Wer gerne bei uns spielen möchte, ist herzlich Willkommen.
Interview Walter Mahr

